Aller Anfang wirkt Schwer – Der Weg zur eigenen Website

Die Menschen kommunizieren nun seit Jahrtausenden – von Sprach- zu Print-Medien gibt es einen bunten Mix aus vielem. Nun hat sich über die letzten Jahrzehnte eine Medienform herauskristallisiert, welche sie alle vereinen und global zugänglich machen soll.

Artikel 1: Die Website

Das Internet verbucht jeden Tag mehrere Millionen Besucher. Alle vereint von einer Mission: die Suche nach Informationen, Bildern, Videos oder einfach zwangloser Kommunikation über Chat-Portale. All diese Dinge finden sich auf Websites. Websites, die von Menschen geschrieben und von weiteren Menschen gepflegt werden, kursieren in milliardenfacher Ausführung im Netz. Jeder nutzt sie; jeder braucht sie.

Damit kommen wir zum Inhalt dieser Blog Reihe. Ich, Rasmus, 27 Jahre jung, möchte lernen, wie ich eine solche Website von Grund aufschreiben kann. Welche Optik soll sie haben? Welche Funktionen sind wichtig? Was ist SEO? Viele Fragen mit noch mehr Antworten. Alle scheinen gleich wichtig. Aber wo fängt man an? Diese und viele weitere Fragen hoffe ich mir in meinem Studium der Online-Kommunikation selbst zu erarbeiten und zu beantworten.

Das ist meine Reise.

Kapitel 1: Viele Wege führen nach Rom!

„Am Anfang war das Wort!“ – so oder so ähnlich schrieb mein Namensvetter Johannes in seinem Buch des Neuen Testaments, Kapitel 1, Vers 1. Trotz meiner Ablehnung kirchlicher Glaubensvereinigungen muss ich sagen, dass er da etwas auf der Spur war. Wörter sind die Basis moderner Internet-Kommunikation, welche gänzlich ohne Gestik und Mimik auskommen muss. Also soll heute der erste Schritt sein, das erste Mal Wörter auf einer Website anzeigen zu lassen.

Nun stellt sich eine grundlegende Frage: In welchem Format wird eine Website geschrieben? Und mit welchem Programm kann ich diese Datei bearbeiten und eine Website schreiben? Schnelle und einfache Antwort: HTML – Hyper Text Markup Language, um genauer zu sein – und Visual Studio Code. Es gibt viele Programme und Möglichkeiten, diese Datei zu bearbeiten, aber ich habe mich im ersten Schritt für den „Platzhirsch“ VS-Code entschieden.

Kapitel 2: Die Datei

Der Text-Editor ist geöffnet, die Sinne geschärft. Aber wie geht es denn eigentlich los? Dafür wird eine Text-Datei benötigt. In meinem Fall habe ich sie „Meine erste Website“ genannt. Wichtig hierbei ist das .html am Ende.

Gefüllt wird die Datei nun mit einer Basis, die Grundlegend für HTML ist. Diese soll die Lektion des heutigen Artikels beinhalten: <html>, <head> und <body>. Wichtig hierbei ist, dass jede dieser Angaben auch ein klar definiertes Ende findet und „geschlossen“ wird – in unserem Fall </html>, </head> und </body>.

Kapitel 3: Hello World

„Hello World“ begegnet einem in so ziemlich jedem Tutorial zu jeder Computersprache als erster Prompt. Also möchte ich auch hier keine Ausnahme machen und meinen ersten angezeigten Text diesem internetkulturellen Phänomen widmen.

Hierfür eröffnen wir einen Body und füllen ihn mit dem Inhalt, der auf der Website angezeigt werden soll.

Gesagt – getan.

Und so erblickt „Hello World“ das erste Mal den Bildschirm meines Laptops. Schon fast stolz möchte ich den heutigen Artikel damit beenden und mich fürs Lesen bedanken.

Das Schlusswort möchte ich einem Menschen überlassen, der seiner Zeit weit voraus war und die ersten Wochen meines Studiums maßgeblich geprägt hat:

„Scio me nihil scire“ – „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“

–Aristoteles

Wohl wahr, wohl wahr weiser Mann!

Bis zum nächsten Mal.


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